Homo-Organisationen aus NRW laden im November zum Kongress “Eine Community, viele Kulturen” nach Köln
Von Carsten Weidemann/
Warum sieht man so wenig Lesben und Schwule mit Migrationshintergrund in der Szene? Sind Einwanderer aus islamischen Ländern grundsätzlich homophober als Deutsche? Und wie fremdenfeindlich ist eigentlich die Community?
Dies sind nur einige der Fragen, die auf dem interkulturellen Kongress “Eine Community – viele Kulturen!” vom 2. bis 4. November 2007 in Köln diskutiert werden sollen. “Mit einer Mischung aus Festival, Workshops, Polittalk und Information wollen wir neugierig auf die kulturelle Vielfalt unserer Community machen”, wirbt Alexander Popp, Landesgeschäftsführer des Schwulen Netzwerks NRW, für das Projekt. Für Reinhard Klenke, Herzenslust-Koordinator der AIDS-Hilfe NRW, ist dabei der Aspekt der HIV-Prävention besonders wichtig: “Wir wollen neue Erkenntnisse für eine zielgruppengerechte Prävention gewinnen.”
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