Rocco Siffredi (42), mit bürgerlichem Namen Rocco Tano, ein Hetero-Pornostar, den auch viele Schwule kennen, hat jetzt zugegeben, dass er sexsüchtig ist.
In einem Interview mit dem italienischen Magazin Grazia bekennt er sich zu seiner besonderen Sucht und sagte, dass er eigentlich ein ganz normaler Mann sein will, aber sein Sex-Trieb macht ihm dabei einen Strich durch die Rechnung. Der gebürtige Italiener drehte schon mit 21 seinen ersten Pornofilm, hat in über 1.300 Streifen mitgewirkt, hat aber seit zwei Jahren nicht mehr vor den Kameras agiert, sondern konzentriert sich auf das Filmen und die Produktion.
Es war seit seiner Jugend eine Art Wunschtraum für ihn, Pornodarsteller zu werden. Er sagte dazu in einem Interview mit der Schweizer Weltwoche: bdquo;Ich dachte, ständig ficken und erst noch bezahlt werden dafür, das ist das Paradies.ldquo; über die Jahre hat sich unter Pornoliebhabern ein regelrechter Kult um seine Person entwickelt, wahrscheinlich auch wegen seiner stolzen Penislänge von 23 Zentimeter. Zwar hatte der im katholischen Ortona aufgewachsene Italiener zu Beginn seiner Karriere moralische Bedenken, weil die Kirche Sex nur mit dem Akt der Zeugung verbindet.
1999 spielte The Italian Stallion, so sein englischer Spitzname, eine Nebenrolle in dem Skandalfilm Romance X von Catherine Breillat, der auch in deutschen Kinos zu sehen war und 2004 in dem Drama Anatomie de l’enfer einen schwulen Mann.
Dazu meinte er im Interview mit der Schweizer Weltwoche: Ich persönlich hatte kein Problem damit, aber es gab tatsächlich Leute, die mir von dieser Rolle abrieten. ‘Wie kannst du nur, Rocco? Du bist unser Vorbild.’ Die gröszlig;ten Moralisten verstecken sich in der Pornobranche. Ein Regisseur hat mich mal als Frau verkleidet, mit Perücke und High Heels. Ich sollte von vier Frauen vergewaltigt werden. Die Idee machte mich an, es wurde auch eine extrem scharfe Szene. Sie können sich nicht vorstellen, wie ich danach von einzelnen Leuten kritisiert wurde. ‘Du bist der Superstecher, Rocco, das kannst du doch nicht machen.’ ndash; ‘Leckt mich am Arsch’, habe ich gesagt, ‘ich mache, wozu ich Lust habe.’ Ich bin nicht schwul, doch wenn ichrsquo;s wäre, umso besser, ich würde noch viel mehr ausprobieren.
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