Homosexuelle Männer sollten im Urlaub vorsichtig sein. In einigen Staaten steht auf Analverkehr sogar die Todesstrafe.
Von Carsten Weidemann/
Als schwuler Mann sollte man aufpassen, wo man seinen Urlaub verbringt Auch wenn Touristen oft einen Sonderstatus haben, kann es nach einem heißen Date zu Schwierigkeiten kommen, wenn ein Dritter davon etwas mitbekommt. In einigen Ländern steht auf Analverkehr und/oder schwulen Sex sogar die Todesstrafe.
Rund 80 Staaten stehen insgesamt auf der schwarzen Liste. Darunter nicht nur bekannte “Horrorstaaten” wie Iran oder Simbabwe, sondern auch viele beliebte Urlaubsziele wie Ägypten und Sri Lanka, Marokko und Tunesien, die Malediven oder die Seychellen. Auch bei einem kurzen Stop-over in Dubai sollte man beim Flirten vorsichtig sein.
Die lustfeindlichen Gesetze sind sehr unterschiedlich formuliert: Mal wird explizit Analverkehr im Strafgesetzbuch erwähnt, egal ob er von Homos oder Heteros ausgeübt wird. So bestraft der Paragraf 388 in Algerien “Sodomie” mit mindestens zwei Monaten bis zu zwei Jahren Haft. In Guyana ahndet der Criminal Law Offences Act sogar “versuchten Analverkehr” mit zwei Jahren Haft.
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